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Arbeitsschutz

Quelle: Qelle pixabay
Gesundheit ist ein hohes Gut. Darum sollte sie - wie ein zartes Pflänzchen - möglichst geschützt, gehegt und gefördert werden. Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch am Arbeitsplatz.


Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber im August 1996 das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) erlassen, mit dem der gesamte Bereich des Gesundheitsschutzes und der Arbeitssicherheit neu geordnet wurde. 

Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung, seinen Mitarbeitenden, sowohl den Haupt-, als auch den Neben- und Ehrenamtlichen
- Arbeitsplätze
- Arbeitsmittel
- Arbeitsbedingungen
zur Verfügung zu stellen, die Unfälle vermeiden helfen und die die Gesunderhaltung des Körpers und der Seele fördern.

Die Evangelische Landeskirche in Baden hat ergänzend dazu ein Kirchliches Arbeitsschutzgesetz (KArbSchutzG) erlassen, in dem die Verpflichtungen der einzelnen Rechtsträger (Kirchengemeinden, Verwaltungsämter, Tagungshäuser...) weitergehend geregelt sind und in dem diesen Hilfestellungen gegeben werden.
Dieses Gesetz hat die Landessynode im Oktober 2008 erlassen.

Darin ist u.a. geregelt, dass jeder Rechtsträger eine oder einen Arbeitsschutzbeauftragten aus seinem Leitungsgremien berufen muss als Ansprechpartner und Organisator für den Arbeitsschutz. Diese Person wird auch als "Kümmerin oder Kümmerer" bezeichnet, weil die Hauptaufgabe darin besteht, sich um gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden zu kümmern. Eben so, wie auch eine Gärtnerin, bzw. ein Gärtner seine Pflanzen mit dem versorgt, was sie zum guten Gedeihen benötigen. Man kann auch davon sprechen, dass Arbeitsschutz gelebte Nächstenliebe und damit auch Seelsorge ist.


Falls Sie mehr über die Geschichte des Arbeitsschutzes erfahren möchten, dann finden Sie hier weitere Informationen: "Kurze Geschichte des Arbeitsschutzes"